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| Was 1965 mit ein paar gebrauchten Instrumente und Proben auf der Merheimer Heide begonnen wurde, ist heute mit modernsten Instrumenten und von der Stadt Köln angemieteten Proberäumen eine Selbstverständlichkeit. Die Phantasieuniformen des Anfangs sind durch das Blau-Weiße Markenzeichen der selbst entworfenen Uniformen abgelöst worden. | |||
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| Die ersten Erfolge gab es noch unter Hans Peter Gurlitt. So zum
Beispiel 1968 den 1. Platz bei der Landesmeisterschaft.1968 und 1969
jeweils den dritten Platz beim Europapokal in Köln. 1970 den 2. Platz
beim Wettstreit in Köln-Vingst. 1971 den 1. Platz beim Wettstreit in
Hattingen. Gleichzeitig erhielt der Verein den Ehrenpreis der Stadt
Hattingen überreicht, als Gruppe mit dem besten Gesamteindruck. Kurz
danach wurde Hans Peter zum Bund verpflichtet und war für uns verloren. Ab Mitte 1971 übernahm Bernhard Sauer das Amt des 1. musikalischen Leiters. Mit der Grundidee von Hans Peter Gurlitt, nämlich Umrüstung auf Ventilinstrumente, machte er weiter und führte die Gruppe von Erfolg zu Erfolg. Über zwei 4. Plätze führte er die Gruppe 1977 zum Sieg im Europapokalwettstreit in Kamen. Es nahmen hier immerhin 53 Vereine teil. Es folgten 1. und 2. Plätze in Serie bei Teilnahmen im In- und Ausland. Beim Wettstreit in Speckholzerheide NL erhielt Bernd Sauer den Ehrenpreis für den besten musikalischen Leiter. Beim Wettstreit in Hoensbroeck NL wurden wir mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Langsam wurde man außerhalb Köln auf den Verein aufmerksam. Die großen Reisen kamen ins Programm. Im Jahre 1976 flogen wir mit der Kajuja Köln auf die Balearen Insel Mallorca. Hier fand eine Karnevalsveranstaltung für Langzeiturlauber statt. Das Ganze war für Steubenparadenach New York.
Teilgenommen haben wir 1987 am Programm beim Eifelrennen auf dem Nürburgring. Im Jahr 1989 waren wir auf der Internationalen Festwoche in Den Haag/ Holland. Hier trafen wir eine Abordnung von deutschen Polizeibeamten. Diese waren ausgerechnet aus unserem Heimatort Köln-Holweide. Dazwischen waren wir 1984/1986 und 1988 in Font de Sacala/Mallorca mit Teilnahmen an den Abend-Shows. |
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| Das
Jahr 1993 wurde zum Jahr der Ernüchterung für den gesamten Verein. Am
22.06.1993 verstarb unser 1. Vorsitzender Johann Sauer Träger des
Bundes Verdienstkreuz, nach kurzer schwerer Krankheit. Dem Verein wurde von heut auf morgen das Vereinsherz entrissen, einen Menschen der sein Leben den Swinging Fanfar´s geopfert hatte. Alles was wir bisher erleben durften und von ihm noch geplant und vorbereitet wurde haben wir unserem Papa Sauer zu verdanken. So auch die von ihm geplante USA-Reise im September 1993, sowie die Anmietung der Probestätte in Köln-Höhenhaus auch als Johann Sauer Halle bekannt, die uns heute noch zu Verfügung steht. |
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| Bis wir wieder einen Grund zum Feiern hatten. Am 20.05.1995 wurde im
Annosaal in Köln-Holweide unser 30 jähriges bestehen mit einem
Superfest mit über 300 Freunden der Swinging Fanfar`s gefeiert. Es wurde mal wieder Zeit für eine kurze Verschnaufpause, grade erst die Session 1996 beendet ging es nach Fintel ins Norddeutsche zum durchatmen mit der gesamten Gruppe. Die Erholung hielt nicht lange an, unser Gönner und Sponsor der Freizeitpark Phantasialand, kündigte uns den Werbevertrag von 1979 am 22.04.1996. Mit der Begründung von Kostenreduzierung, wir mussten die Entscheidung mit bedauern hinnehmen weil dies aus nur wirtschaftlichen Gründen des Parks geschah. Wir waren und sind heute noch stolz, dass wir 17 Jahre den Namen Phantasialand auf der ganzen Welt vertreten durften. So kam es zur Namensnennung Swinging Fanfar`s Blau-Weiß 1965 e.V. Köln. Es dauerte einige Zeit bis der Name bei den Veranstaltern ein Begriff war. Da unsere Musiker lieber die Sonne lieben als den kalten Norden, führte es uns 1998 wieder nach Mallorca zu dem Club von Cala Mesquida mit Teilnahme an den Abend-Shows. Im Jahre 2000 zog es uns mal wieder zur Costa Brava nach Santa Susanna hin, es musste für diese Reise extra ein größerer Bus angemietet werden. Am 29.09.2000 fuhr dann die ganze Musik mit Kind und Kegel nach Santa Susanna wir hatten dort eine schöne Zeit und viel Erfolg. Nach der Session 2001 kam es zu einem erneuten Rückschlag in der Vereinsgeschichte der Swinging Fanfar`s, unser langjähriger musikalischer Leiter und Geschäftsführer Bernhard Sauer gab nach 34 Jahren Vereinszugehörigkeit und 30 Jahre musikalischer Leiter seinen Abschied bekannt. Dies war für uns eine Situation des Hoffens und Bangens. Was geschieht mit den Swinging Fanfar`s Köln und wie geht es weiter. Denn es folgten ihm noch weitere Musiker in den Ruhestand. Aber wir ließen uns nicht unterkriegen, wir starteten Zeitungsanzeigen und sprachen ehemalige Musiker an, unser Aufruf hatte Erfolg und nach kurzer Zeit ging es im Juni 2001 schon wieder mit den Auftritten los. Es leben die Swinging Fanfar`s Köln, von dem sich auch unsere zahlreichen Vertragspartner überzeugten, mit der Feststellung dass die Musik nicht an Qualität gelitten hat. Im Dezember 2001 ging es ab, zur Weihnachtsfahrt ins Waldhotel am Bruchersee, wo wir drei wunderschöne Tage verbringen durften. Die Fahrt war uns sehr wichtig, so hatte jeder die Möglichkeit den ein oder anderen Musiker besser kennen zu lernen. Das kam uns in den folgenden Sessionen 2002 und 2003 nur zu gute. Wir hatten eine super Zeit miteinander, obwohl es im Karneval nie ohne Terminstress abläuft. Die Erfahrung der letzten beiden Jahre brachte uns auf die Idee, nochmals einige Tage mit der Gruppe außerhalb von Köln gemeinschaftlich zu verbringen. Die Fahrt führte nach Leiwen/ Mosel, hier konnten wir acht Tage lang in den Osterferien mit der Gruppe einige Ideen durch gehen, über neue Musikstücke sprechen und die Kameradschaft prüfen. Auch diese Fahrt war für uns eine Bereicherung des Vereinslebens. Nun haben wir bereits die Session 2004 hinter uns gelassen, und hoffen, dass wir wieder mit unserer Musik überzeugen konnten, so dass der Name Swinging Fanfar`s Blau-Weiß 1965 e.V. Köln auch weiterhin für Qualität bürgt. Wir möchten uns noch bei allen Musiker und Mitgliedern, die uns in den 47 Jahren begleiteten, bedanken, ganz besonders bei Bernhard Sauer und Georg Haas, denn ohne ihren Idealismus und Einsatz gäbe es Mit der diesmal nicht so statistisch abgehandelten Erzählung unserer Vereinsgeschichte und Erlebnisse wollen wir einmal zeigen, was Jugend erleben kann, wenn Sie Freizeitangebote erhalten. Alle Eltern, die diese Zeilen gelesen haben, sollten mit ihren Kindern, die nicht unbedingt Fußball oder Tennis spielen wollen, einmal unverbindlich unsere Probe besuchen. Angebracht wäre ein Mindestalter von 10 bis 12 Jahren. Mit freundlichen Grüßen Peter Sauer 1. Vorsitzender |
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